1960 eröffnete Giuliano Zabberoni eine kleine Modeboutique an der Strandpromenade von Milano Marittima. Er nannte sie „Julian“ – ein Name mit internationalem Klang, der schon damals von Ambitionen zeugte, die über die Adria hinausreichten.
Blaue Samtwände, Sitzgelegenheiten mit Zebradruck, bühnenähnliche Beleuchtung: Die Boutique war ein Manifest. Nicht einfach nur ein Laden, sondern ein Ort, an dem das provinzielle Italien auf Paris traf und Exzentrik zu einer ganz eigenen Sprache wurde.
Er war es, der Sabina die Kunst des Auswählens beibrachte: „Kauf niemals ein Stück, über das du keine Geschichte erzählen könntest.“